Solarstrom


Wenn man in Deutschland von Strom aus erneuerbaren Quellen spricht, ist Solarenergie zwangsläufig ein zentrales Thema. An der Erdoberfläche messbare Strahlungsenergie wird dabei mithilfe von Halbleitern umgewandelt. Solarzellen liefern zunächst eine Gleichspannung, die entsprechende Wechselrichter zwecks einer Einspeisung ins Netz transformieren.

Ein entscheidender Vorteil der Solarenergie ist die örtliche Flexibilität. So können entsprechende Systeme auch dort installiert werden, wo eine Stromversorgung über übliche Wege mit erheblichen Kosten verbunden wäre. Bereits früh haben sich deutsche Firmen mit der Entwicklung eigener Module beschäftigt. Börsennotierte Unternehmen wurden von privaten Anlegern auch wegen der staatlichen Subventionierung der Solarenergie bevorzugt gewählt.

Die Attraktivität der Photovoltaik hängt im Allgemeinen jedoch stark von den gewählten Materialien ab. Einige in der Raumfahrt genutzte Halbleiter werden an den Rohstoffmärkten zu hohen Preisen gehandelt. Als Gegenleistung liefern diese Materialien eine hervorragende Effizienz, in der Fachsprache wird hierbei der Wirkungsgrad betrachtet.

Im Fall handelsüblicher Module liegt dieser Faktor lediglich bei zehn Prozent, weswegen für eine wirtschaftliche Nutzung der Solarenergie Fläche und Amortisation der Anlage im Vorfeld analysiert werden.