Geothermie


Geothermie, übersetzt aus dem griechischen Erdwärme, ist die Wärme, die in dem zugänglichem Teil der Erdkruste, also direkt unter der festen Oberfläche der Erde, gespeichert ist. Sie zählt zu den regenerativen Energiequellen, also die Energien die für den Menschen noch für Jahrmillionen nutzbar sein können. Man unterscheidet zwischen der oberflächennahen Geothermie, womit man heizen und kühlen kann, und der tiefen Geothermie, mit der man Strom erzeugen kann.

Je tiefer man in die Erdkruste eindringt, desto heißer wird es. Im Durchschnitt beträgt das Zunehmen der Temperatur zwischen 30°C pro 100 meter Eindringtiefe. Die Geothermie, also die Erdwärme, besteht zu ungefähr 30-50% aus Restwärme, die vor etwa 4,6-4,7 Millionen Jahren, also bei der Entstehung der Erde, entstanden ist, und aus ungefähr 50-70% aus den radioaktiven Zerfallprozessen aus den Isotopen, wobei seit Millionen von Jahren bis heute dabei Wärme entsteht und durch das Gestein gespeichert wird.

Der Vorteil dieser Energiegewinnung ist, dass sie Jahreszeitenunabhängig ist und leicht zu gewinnen ist. Außerdem ist diese als Geothermie bezeichnete Energieform besonders klimaschonend.